Basim – Bitte lächeln

Basim„Für mich das am meisten unterschätzte Restaurant im Kiez“, sagt ein Journalist in seiner Kolumne. Sein Kommentar in der Berliner Zeitung macht neugierig und prompt schlagen wir wenig später mehr aus Zufall dort auf. Die Inneinrichtung ist reduziert aufs Wesentliche. Helle Holztische, heller Boden, Stühle mit bequemen Kissen darauf, die Dekoration sind dicke Kerzen. Das Licht verbreitet eine schöne warme Stimmung und lässt einen doch sehr gut erkennen was auf dem Teller liegt.  Der Koch Basim Badr ist offensichtlich kein Berliner und das tut der regionalen, saisonalen Küche sehr gut, denn es gibt ihr den speziellen Kick. Die Speisekarte liest sich interessant. Wir entschließen uns für Weinbergschnecken, Kalbsschnitzel‚ eine Käseplatte und ein Dessert. Die Schnecken sind ‚enthaust’, in einem feinen Kräutersud gekocht und haben genau die richtige Konsistenz, sind nicht gummi und nicht zu durch – perfekt. Das Kalbschnitzel hätte kein Österreicher besser machen können. Die Umhüllung ist sehr dünn, intakt und hält das Fleisch somit saftig. Dazu kommt ein Kartoffel-Gurken-Salat gewürzt mit Kardamon, was erstaunlich gut passt. Die Käseplatte ist eine Mischung aus Hart- und Weichkäsen, dekoriert mit diversen Senfsorten und Marmeladen, sowie frisch aufgeschnittenem Obst. Sie sieht phantastisch aus und wird bis auf den letzten Krümel aufgegessen. Zum Dessert gibt es eine Auswahl von: Pralinenparfait, Pumpernickelmousse, Schokotörtchen und Maracuja Blaukraut Minze. Meine Begleitung bietet mir nicht an zu probieren, sondern lächelt verschmitzt und leckt zum Abschluss den Löffel ab. Noch Fragen?

Die Karte offeriert eine gute Auswahl an offenen Weinen, die Bedienung ist freundlich und flott und am Ende des Abends kommt eine angemessene Rechnung. Tolle Neuentdeckung, danke……!

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Restaurant Basim
Immanuelkirchstr. 7 / Prenzlauer Berg
Tram Greifswalder Str.
www.restaurant-basim.de

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