Postleitzahlen Rally: 10589 Mierendorffinsel – coffee meer

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Dieses Mal gibt es ein Heimspiel: 10589 ist Saskias (Wahl)Heimat. Diese Postleitzahl ist klar abgegrenzt – die Mierendorffinsel in Charlottenburg. Das gesamte kulturelle Leben dreht sich hier um den Mierendorffplatz. Samstag war auch gerade Markttag. Der Markt ist nicht mehr so groß wie früher. Es gibt aber noch einen großen Gemüse-Stand, der vor allem viele Kartoffelsorten bietet, dann die nette Käse-Verkäuferin, die uns immer mit kleinen… nein, eigentlich sogar sehr großen Extras verwöhnt – ich frage mich, ob das daran liegt, dass wir öfter bei ihrem Mann auf dem Karl-August-Platz sind und die beiden jetzt um uns werben… na vielleicht auch nicht.

Weitere feste Instanz: neben der immer etwas unaufgeräumten Tauschbox steht direkt in der Mitte des Platzes eine alte Telefonzelle mit Solar-Dach. Die Bücherboxx zum Tausch von Lesematerial wird ordentlich gepflegt, jeden Samstag treffen

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Postleitzahlen Rally: 10709 – Markt pur

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Berlin, so voll mit großartigen Lokalen, Sehenswürdigkeiten und natürlich Cafés. Wenn wir einen Tag mit Nichtstun verbringen wollen (tolles Hobby!), dann geht es oft in ins Lisboa beim Karl August Platz oder zu den netten Griechinnen an Schlossplatz Charlottenburg. Heute nicht, wir wollen etwas neues ausprobieren. Weg mit TripAdvisor und Google Maps, wir würfeln Postleitzahlen! Ja, genau, wir haben uns die Berliner Postleitzahlen rausgesucht, die äußersten weggeworfen und dann gewürfelt. Zu Saskias Glück kam nicht Marzahn raus, sondern 10709 Halensee, südwestlich vom Adenauerplatz. Die Mission: ein schönes Café finden und vielleicht noch etwas über die Gegend recherchieren. Gut, bei letzterem hatte Wikipedia nicht allzu viel zu bieten. Zwei Kirchen, die Schaubühne in einem besonderen Wohnviertel und ein etwas abgeranztes Stück Ku’damm.

Als Cafégegend haben wir schnell das westliche Ende der Westfälischen Straße ausgemacht. Das Café MetroPolen bietet

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Kiez Rösterei – nur für Afficionados

Kiez Roesterei

Stefan Brachts Leidenschaft ist Kaffee und in seinem Laden in Kreuzberg bekommt man eine ziemlich gute Idee davon, dass zu einem Kaffee Afficionado weitaus mehr dazu gehört als nur eine gute Tasse zu brühen. Hier kann man zwischen 24 Kaffeesorten wählen, ob man ihn gefiltert, gebrüht oder im Syphon hergestellt haben möchte. Serviert in einem Becher, Tasse, Glas… Wenn man keine genaue Idee hat was man probieren möchte, lässt man ihn am besten beraten. Als wir da waren hat er sich viel Zeit genommen die Methoden und die am besten dafür geeigneten Bohnen zu erklären. Das Ergebnis: Ein Kaffee aus panamesischen Bohnen, die stark nach Schokolade rochen, mit dem Syphon hergestellt und später in einer Glaskaraffe serviert. Ein bisschen dünn, wie Tee, aber sehr aromatisch. Das hat sich gelohnt.

Und übrigens: Seine Partnerin und er haben auch sehr leckere Kuchen und Kekse.


Kiez Rösterei
kiezroesterei.de
Gneisenaustr. 68 / Kreuzberg
U-Bhf Gneisenaustr.

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Frau Bäckerin – Bitte niederlassen

frau baeckerin

Unsere Café-Entdeckung liegt ein bisschen versteckt in zweiter Reihe, wunderbar ruhig mit Blick in einen kleinen Park. Die Tische auf der Aussenterrasse stehen unter riesigen Kastanien, lauschig und schattig. Das Café in der Villa Oppenheim ist seit November 2012 geöffnet. Aufgrund von Denkmalschutzauflagen des Hauses können die Inhaber leider nicht viel Reklame am Haus anbringen, deshalb muss man schon wissen, dass es hier diese kleine Oase gibt. So ist es noch ein Geheimtipp.

Innen ist das Café mit viel Holz eingerichtet, das Ambiente ist luftig und hell, aber auch gemütlich. Auf den Tischen stehen kleine Blumentöpfe, die Tischnummern sind mit Kreide auf schwarze Schiefertafeln geschrieben, hier hat sich mal jemand etwas mehr Mühe gegeben und man hat gleich den Eindruck: Hier wird sich gekümmert. Und das tut das Servicepersonal auch. Die beiden jungen Mädchen die draussen bedienen sind sehr aufmerksam und flott.

Auf der Karte wird angeboten was man von einem Café mit diesem

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Wonderpots – nix Wunder

frozen

Nach einer langweiligen Chili-Bratwurst und pappigen Pommes im TexMex nebenan, brauchten wir noch etwas Süßes. Vorzugsweise Indoor, da die Züge in der Friedrichstr. irgendwann doch einfach nerven, trotz der schönen Sonne. Die Filiale von Wonderpots (eine von dreien in Berlin) kam da genau richtig.

Stylish-gemütliche Optik, Gesellschaftsspiele im Regal, eine motivierte Bedienung und die große Auswahl an Toppings sprachen uns gleich an. Der Klassiker ist hier wohl eine mittlere Portion Frozen Yogurt mit drei Toppings für 4,50 EUR. Doch bei der schillernden Auslage fiel die Entscheidung schwer. Darum bekamen wir erstmal einen großzügigen Fingerhut auf die Hand. Irgendwann hatten unsere Gehirne dann erfolgreich alle Geschmackskombinationen durchgespielt und sich in meinem Fall für eine Kombi aus Kalter Hund, Apfelkompott und Bounty entschieden. Bei meiner Begleitung wurden es ebenfalls Kalter Hund (ja, wir kommen beide ausm Osten…) und dazu Karamel Toffee sowie Himbeere (glaub

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Mr. Minsch – hier wird durchgereicht

mrminsch

Die Frauen und Männer des Mister Minsch lieben ihre Kuchen. Darum wohl pflastern sie beide großen Schaufenster mit ihren Kunstwerken. Ich stehe derweil draußen und darf mir mein Objekt der Kalorien-Begierde aussuchen. Während drinnen gut sichtbar neue Wunder gebacken werden, bekommt der Kunde seinen Kuchen durch die Ladenluke gereicht. To go oder für einen der meist belegten Sitzplätze vor dem Haus. Marzipan, Frucht, Schokolade, Eierlikör – jedes Stück sieht prächtig aus, ist ordentlich groß (selbst für meine Verhältnisse… *räusper*) und kostet konsequent nur 3 EUR. Am Wochenende und bei Sonnenschein bildet sich leider eine längere Schlange vor der kleinen Durchreiche. Das scheint hier in der Ecke so üblich zu sein…

Aktuell: Hurra, jetzt kann man auch drinnen sitzen, Mr. Minsch hat sich vergrößert. Jetzt können Herbst und Winter kommen.


Mr. Minsch >> Facebook
Yorckstraße 15 / Kreuzberg
U Mehringdamm

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Spreegold – frisch vom Tresen

spreegold

Im angesagten Bötzowviertel gibt es so viele Cafés und Restaurants, dass man den Überblick verlieren kann und gar nicht mehr weiss, in welches man jetzt gehen soll. Rein ins Spreegold! Die Wahl wird man nicht bereuen. Direkt im Eingang beginnt der Tresen mit köstlichen Sandwiches und Kuchen. Gleich dran die offene Küche, in der jedes Gericht frisch zubereitet wird. Die Karte offeriert eine große Auswahl an Sandwiches, Pastagerichten, Suppen, Salaten, dazu frisch gepresste Säfte, feine Kaffeesorten und ein Sortiment an Weinen. Es ist früher Nachmittag und während wir auf das Essen warten, lassen wir uns Tee und hausgemachte Limonade schmecken. Die Teller sind appetitlich angerichtet und die Portinen ordentlich. Das Lemon Black Pepper Sandwich mit Avocado, Zitrone und Hühnchenbrust ist noch am schnellsten aufgegessen, für Pasta mit ofengebackenem Gemüse und Hähnchen sowie die Hühnersuppe brauchen wir länger und für Letztere nehme ich sogar eine Gabel zu Hilfe, weil die

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Godshot – Coffee, coffee, coffee

godshot

Unprätentiös, cooler Berlin Stil, genau das,was man hier vermutet. Wirklich? Nein, nicht wirklich, weil der Typ hinter dem Tresen wirklich weiß wovon er spricht als man ihn zu Kaffee befragt und um eine Erklärung der Unterschiede bittet.  Echtes Wissen über das was man da verkauft ist echt selten in dieser Stadt geworden, besonders in Prenzlauer Berg, umso mehr erfreut es jemanden zu finden der Ahnung hat. Oft wird man von blasierten, Eigentlich-sollte-ich-Schauspieler-sein Kellnern bedient. Nicht hier. Die Mitarbeiter kennen die Kaffeesorten und die Lieferanten genau. Und auch wenn man ein ‚Latte Macchiato‘ Liebhaber ist und so seinen guten Kaffee eigentlich in Milch ertränkt – den Unterschied schmeckt man doch.  Bestimmt.


Godshot godshot.de
Immanuelkirchstr. 32 / Prenzlauer Berg
U2 Senefelder Platz

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Engelbecken – Alpenküche für Flachländer

engelbecken

Seit vielen Jahren geniesst das Engelbecken einen guten Ruf. Über ein Jahrzehnt ist es her, dass es von Kreuzberg nach Charlottenburg umgezogen ist und hat seitdem die kritische und mit Komplimenten nicht so leichtfertige Klientel am Lietzensee dazu bringen können ein leises Loblied zu singen.

Leise, damit es nicht zu weit trägt. Sehr lauter Applaus könnte dazu führen, das es noch schwieriger wird seinen Lieblingslatz zu erhaschen. Am Ab nachmittags füllt es sich mit Gästen die ein gutes Stück hausgemachten Kuchen mögen und dazu draussen auf der Terrasse sitzen, oder Innen unter einem der modernen Bilder, welche die Chefköchin selbst gemalt hat. Mehr Abwechslung für’s Auge braucht es auch nicht. Die Tische sind aus hellem Holz, mit wenig Dekor, denn sind erst einmal die Speisen auf dem Tisch, ist es mit dem umhergucken sowieso vorbei. Die Bedienung ist sehr professionell, alle über 30, was angenehm ist, wenn man selbst kein Teen mehr ist. Die Küchen ist ein alpenländischer

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Café Lisboa – Portugal in Berlin

Das Lisboa ist für mich zur Institution in Charlottenburg geworden. Die portugiesischen Besitzer servieren ihren Espresso und Galao aus qualitativ sehr hochwertigen Kaffeebohnen und nehmen trozdem normale Preise. Dazu sollte man unbedingt eines der pastel de nata probieren, kleine Törtchen gefüllt mit leichtem Vanillepudding. Köstlich! Es gibt zudem ein täglich wechselndes Angebot zu Mittag und für zwischendurch portugiesische Tapas. Bei gutem Wetter kann man draussen auf der Terrasse sitzen, die von morgens bis frühen Nachmittag Sonne hat. In der Woche findet man hier immer ein Plätzchen, nur mittwochs und samstags wird’s eng, wenn die Einkäufer vom Wochenmarkt auf dem Karl-August-Platz hierher pilgern, ihr Eingekauftes um sich herum drapieren und bei einem galao oder vinho verde neue Kräfte sammeln. À nossa saúde! Zum Wohl.


Café Lisboa
Goethestr. 34 / Charlottenburg
U2 Bismarckstr. or Deutsche Oper

Geht gut mit: Saigon Today, Rogacki

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