Postleitzahlen Rally: 10589 Mierendorffinsel – coffee meer

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Dieses Mal gibt es ein Heimspiel: 10589 ist Saskias (Wahl)Heimat. Diese Postleitzahl ist klar abgegrenzt – die Mierendorffinsel in Charlottenburg. Das gesamte kulturelle Leben dreht sich hier um den Mierendorffplatz. Samstag war auch gerade Markttag. Der Markt ist nicht mehr so groß wie früher. Es gibt aber noch einen großen Gemüse-Stand, der vor allem viele Kartoffelsorten bietet, dann die nette Käse-Verkäuferin, die uns immer mit kleinen… nein, eigentlich sogar sehr großen Extras verwöhnt – ich frage mich, ob das daran liegt, dass wir öfter bei ihrem Mann auf dem Karl-August-Platz sind und die beiden jetzt um uns werben… na vielleicht auch nicht.

Weitere feste Instanz: neben der immer etwas unaufgeräumten Tauschbox steht direkt in der Mitte des Platzes eine alte Telefonzelle mit Solar-Dach. Die Bücherboxx zum Tausch von Lesematerial wird ordentlich gepflegt, jeden Samstag treffen

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Kiez Rösterei – nur für Afficionados

Kiez Roesterei

Stefan Brachts Leidenschaft ist Kaffee und in seinem Laden in Kreuzberg bekommt man eine ziemlich gute Idee davon, dass zu einem Kaffee Afficionado weitaus mehr dazu gehört als nur eine gute Tasse zu brühen. Hier kann man zwischen 24 Kaffeesorten wählen, ob man ihn gefiltert, gebrüht oder im Syphon hergestellt haben möchte. Serviert in einem Becher, Tasse, Glas… Wenn man keine genaue Idee hat was man probieren möchte, lässt man ihn am besten beraten. Als wir da waren hat er sich viel Zeit genommen die Methoden und die am besten dafür geeigneten Bohnen zu erklären. Das Ergebnis: Ein Kaffee aus panamesischen Bohnen, die stark nach Schokolade rochen, mit dem Syphon hergestellt und später in einer Glaskaraffe serviert. Ein bisschen dünn, wie Tee, aber sehr aromatisch. Das hat sich gelohnt.

Und übrigens: Seine Partnerin und er haben auch sehr leckere Kuchen und Kekse.


Kiez Rösterei
kiezroesterei.de
Gneisenaustr. 68 / Kreuzberg
U-Bhf Gneisenaustr.

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Frau Bäckerin – Bitte niederlassen

frau baeckerin

Unsere Café-Entdeckung liegt ein bisschen versteckt in zweiter Reihe, wunderbar ruhig mit Blick in einen kleinen Park. Die Tische auf der Aussenterrasse stehen unter riesigen Kastanien, lauschig und schattig. Das Café in der Villa Oppenheim ist seit November 2012 geöffnet. Aufgrund von Denkmalschutzauflagen des Hauses können die Inhaber leider nicht viel Reklame am Haus anbringen, deshalb muss man schon wissen, dass es hier diese kleine Oase gibt. So ist es noch ein Geheimtipp.

Innen ist das Café mit viel Holz eingerichtet, das Ambiente ist luftig und hell, aber auch gemütlich. Auf den Tischen stehen kleine Blumentöpfe, die Tischnummern sind mit Kreide auf schwarze Schiefertafeln geschrieben, hier hat sich mal jemand etwas mehr Mühe gegeben und man hat gleich den Eindruck: Hier wird sich gekümmert. Und das tut das Servicepersonal auch. Die beiden jungen Mädchen die draussen bedienen sind sehr aufmerksam und flott.

Auf der Karte wird angeboten was man von einem Café mit diesem

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Wonderpots – nix Wunder

frozen

Nach einer langweiligen Chili-Bratwurst und pappigen Pommes im TexMex nebenan, brauchten wir noch etwas Süßes. Vorzugsweise Indoor, da die Züge in der Friedrichstr. irgendwann doch einfach nerven, trotz der schönen Sonne. Die Filiale von Wonderpots (eine von dreien in Berlin) kam da genau richtig.

Stylish-gemütliche Optik, Gesellschaftsspiele im Regal, eine motivierte Bedienung und die große Auswahl an Toppings sprachen uns gleich an. Der Klassiker ist hier wohl eine mittlere Portion Frozen Yogurt mit drei Toppings für 4,50 EUR. Doch bei der schillernden Auslage fiel die Entscheidung schwer. Darum bekamen wir erstmal einen großzügigen Fingerhut auf die Hand. Irgendwann hatten unsere Gehirne dann erfolgreich alle Geschmackskombinationen durchgespielt und sich in meinem Fall für eine Kombi aus Kalter Hund, Apfelkompott und Bounty entschieden. Bei meiner Begleitung wurden es ebenfalls Kalter Hund (ja, wir kommen beide ausm Osten…) und dazu Karamel Toffee sowie Himbeere (glaub

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Mr. Minsch – hier wird durchgereicht

mrminsch

Die Frauen und Männer des Mister Minsch lieben ihre Kuchen. Darum wohl pflastern sie beide großen Schaufenster mit ihren Kunstwerken. Ich stehe derweil draußen und darf mir mein Objekt der Kalorien-Begierde aussuchen. Während drinnen gut sichtbar neue Wunder gebacken werden, bekommt der Kunde seinen Kuchen durch die Ladenluke gereicht. To go oder für einen der meist belegten Sitzplätze vor dem Haus. Marzipan, Frucht, Schokolade, Eierlikör – jedes Stück sieht prächtig aus, ist ordentlich groß (selbst für meine Verhältnisse… *räusper*) und kostet konsequent nur 3 EUR. Am Wochenende und bei Sonnenschein bildet sich leider eine längere Schlange vor der kleinen Durchreiche. Das scheint hier in der Ecke so üblich zu sein…

Aktuell: Hurra, jetzt kann man auch drinnen sitzen, Mr. Minsch hat sich vergrößert. Jetzt können Herbst und Winter kommen.


Mr. Minsch >> Facebook
Yorckstraße 15 / Kreuzberg
U Mehringdamm

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Spreegold – frisch vom Tresen

spreegold

Im angesagten Bötzowviertel gibt es so viele Cafés und Restaurants, dass man den Überblick verlieren kann und gar nicht mehr weiss, in welches man jetzt gehen soll. Rein ins Spreegold! Die Wahl wird man nicht bereuen. Direkt im Eingang beginnt der Tresen mit köstlichen Sandwiches und Kuchen. Gleich dran die offene Küche, in der jedes Gericht frisch zubereitet wird. Die Karte offeriert eine große Auswahl an Sandwiches, Pastagerichten, Suppen, Salaten, dazu frisch gepresste Säfte, feine Kaffeesorten und ein Sortiment an Weinen. Es ist früher Nachmittag und während wir auf das Essen warten, lassen wir uns Tee und hausgemachte Limonade schmecken. Die Teller sind appetitlich angerichtet und die Portinen ordentlich. Das Lemon Black Pepper Sandwich mit Avocado, Zitrone und Hühnchenbrust ist noch am schnellsten aufgegessen, für Pasta mit ofengebackenem Gemüse und Hähnchen sowie die Hühnersuppe brauchen wir länger und für Letztere nehme ich sogar eine Gabel zu Hilfe, weil die

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Lavanderia Vecchia – Frisch gestärkt in Neukölln

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Die Flughafenstraße ist eine verkehrsreiche Straße in Neukölln, kein gemütlicher Ort. Kleingewerbe ist hier zuhause, und es sieht auch eher nach Arbeit aus, als wir in den zweiten Hinterhof kommen und das Lokal betreten. Ob draußen im Eingangsbereich oder drinnen – überall baumeln Wäschestücke von der Decke, karierte Küchenhandtücher und weiße, altmodisch bestickte Tischdecken – als hätte sie gerade jemand zum Trocknen auf die Leine gehängt. Wie das wohl in früheren Zeiten in der Lavanderia Vecchia, der alten Wäscherei, auch oft genug geschah. Doch macht sich das erstaunlich gut als Dekoration in dem rohverputzten Raum mit den Wänden aus Ziegelsteinen, der ansonsten mit den Holztischen (ohne Tischdecken!) allzu viel Werkstattcharakter hätte. Unkonventionell wie die Räumlichkeiten ist das Konzept der Küche: Noch bevor man sich einen Platz gesucht hat, muss man am Eingang Speis und Trank bezahlen und es stellt sich die Frage: Soll es das ganze Mittagsmenü mit drei

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Taverna Ousies – Καλωσόρισμα

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Waren Sie schon mal in Griechenland? Dann wissen Sie wovon ich spreche. Wollen Sie mal nach Griechenland? Nein? Lassen Sie sich nicht von den aktuellen politischen Diskussionen abhalten, fahren Sie hin! Es ist ein wunderbares Land mit warmherzigen Menschen und großartiger Küche. In den 60er und 70er Jahren wurde eine neue Art des Ausgehens populär. Freunde trafen sich auf einen Ouzo oder ein Glas Wein und aßen dazu Kleinigkeiten, meze. Heutzutage gibt es überall meze. Einige Kleinigkeiten können schnell ein ganzes Essen ersetzen und hier im Ousies gibt es unglaubliche 119 verschiedene: Vegetarisch, Fisch, Fleisch, gekocht, gebraten, gegrillt, gedünstet, roh… Dazu gibt es eine kleine Liste sehr guter griechischer Weine. Ich liebe hier das choriatiki (griechischer Salat), saganaki (gebratener Käse), spanakokeftedes (Spinatomelett), kolokithokeftedes (Zucchinibällchen)… und viele mehr. Sie sollten einen Tisch reservieren und ich empfehle im vorderen Raum am Fenster

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Hamy Sophie – schnell, gut, vietnamesisch

HamySophie

Dieser kleine Vietnamese ist in Kreuzberg seit Jahren ganz oben auf der Liste der Imbisse. Die Filiale in Charlottenburg ist noch recht neu und deshalb noch nicht von jedermann zum Favoriten ausgewählt, aber das wird noch kommen. Die Gerichte sind immer frisch, sehen appetitlich aus und schmecken lecker. Man kann täglich zwischen zwei Tagesgerichten wählen, plus einer Anzahl von Suppen und Vorspeisen aus der Menuekarte. Also, wenn man wenig Zeit hat, aber gut essen möchte ist dies der richtige Ort.


Hamy Sophie
Wilmersdorfer Str. 41 / Charlottenburg
U-Bhf Bismarckstrasse

Hamy Sophie
Hasenheide 10 / Kreuzberg
U-Bhf Hermannplatz

www.hamycafe.com

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Bar Raval – Barcelona trifft Berlin

barraval

Eine gute Tapas Bar in Berlin zu finden ist gar nicht so einfach, aber im Raval wird man fündig. Die Karte umfasst die traditionellen Favoriten wie patatas bravas (Kartoffeln mit scharfer Sauce),  pimientos de padron (kleine grüne, zum Teil höllisch scharfe Paprika mit Salz), tortilla española (span. Kartoffelomelett) bis hin zu eigenen Kreationen wie tataki vom iberischen Schwein, Avocado-Tomaten-Champignon Sala, Gazpacho mit Melone und viele, viele mehr abhängig von der Saison . Nicht saisonabhängig ist die Paella. Jeden ersten Montag im Monat bringt der valencianische Koch diese auf den Tisch des Hauses.

Zum guten Essen gehört gutes Trinken. Weine und Cavas aus ganz Spanien stehen auf der Karte. Das Raval ist trendy und chic, ebenso ist das Klientel. Also: Bitte aufhübschen, meine Damen und Herren.

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Bar Raval barraval.de
Lübbener Str. 1 / Kreuzberg
U 1 Görlitzer Bahnhof

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