Sudaka – lieber Sudoku…

Nicht nur das Oberhaupt der Katholischen Kirche stammt aus Buenos Aires, sondern auch der Chef eines – noch relativ – neuen, aber schon ordentlich gehypten Restaurants in Berlin-Schöneberg: Eduardo Andrés Lopez, der sich in den letzten Jahren in Portugal und Berlin den nicht ganz unprätentiösen Koch-Künstlernamen Chakall gemacht hat. Und wie der Papst ist er an einer besonderen Kopfbedeckung zu erkennen – dem Turban, der offensichtlich das Kosmopolitische an seiner Vita unterstreichen soll. Sein Lokal in der Goltzstraße hat Chakall augenzwinkernd Sudaka genannt, was im Spanischen die abschätzige Bezeichnung für einen Südamerikaner ist und in etwa unserem Kanacke entspricht. Hier steht es für einen Crossover der lateinamerikanischen Küchen von Feuerland bis zum Machu Picchu.

Der scheint gut anzukommen. Am Wochenende bleibt hier in den großzügigen Räumlichkeiten mit den unverputzten Ziegelsteinen kein Tisch frei, ohne Reservierung geht gar nichts. Ganz anders am Montag,>>   read more / weiterlesen

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